Hier als PDF: RM 21 8 2026
Darum geht’s:
• Imageschaden Stuttgart21: „Die Schmach“
• Große Hitzedemo am Sonntag, den 23. August
• 819. Montagsdemo am 24. August mit anschließender Musiksession
• Bewegungsfest am 14. September: Lust auf’s oben bleiben
• Keine Klimatisierung im Tiefbahnhof? Hohn und Spott für DB-Videoclip
• Der Tiefbahnhof muss auch nicht beheizt werden!
• Große Hitzedemo am Sonntag, den 23. August
• Baubeginn Pfaffensteigtunnel: Der alte Trick mit dem Faktenschaffen
• Radtour de Gäubahn: Am 8. bis 11. September von Konstanz nach Stuttgart
• Mahnwache bleibt erstmal, wo sie ist
• Bilger, der Minister nach dem Geschmack von Herrenknecht
• Gietinger-Video: Kurze Wege zum Kopfbahnhof statt Stuttgart31
• Özdemir und Razavi einer Meinung: Aus Feinden werden Freunde
• Das Personalkarussell bei der PSU: neue Finanzchefin als Problemlösung?
• Das Schwarze-Peter-Spiel: An allem ist die Bahn schuld!?
• Tarek Al-Wasir in der Tagesschau zum S21-Debakel
• Schutzgemeinschaft Filder und Aktionsbündnis: Offene Briefe an Bilger und Razavi
• Große ARD Dokumentation über die S21-Story am 28.9.
• Baustellenfoto: Sinnbild für S21-Chaos
Liebe Freunde und Freund*innen!
Wer will schon in einer Stadt leben, bei der die Leute die Augen verdrehen, wenn nur ihr Name fällt,
und jeder sofort assoziiert: Stuttgart21, Ihr Armen! Das will auch niemand, der auf Peter Grohmanns
Frage „Wessen Stadt?“ – „Unsre Stadt“ antwortet.
Wie sehr Stuttgart21 den Ruf der Stadt weit über ihre Grenzen hinaus ruiniert hat, brachte jüngst
Florian Harms auf den Punkt in einem Kommentar, den man schon als Wutausbruch bezeichnen kann.
Titel „Die Schmach von Stuttgart“. Harms ist gebürtiger Stuttgarter und Chefredakteur von t-online
und hat mit seinen morgendlichen Beiträgen („Tagesanbruch“) und podcasts eine enorme Reichweite.
Leseproben:



Harms beschreibt die Stadt wie sie ist und sich fühlt, und wie sie von außen wahrgenommen wird. Ein realistischer Befund, aber geschrieben von einem Wortgewaltigen mit großer Reichweite. Das ließ dann doch die Alarmglocken bei den Verantwortlichen der Stadt klingeln. Wenn eine Stadt so mit dem Scheitern ihres größten Vorhabens infiziert wird, so dass man das Leerzeichen zwischen Stuttgart und 21 weglassen kann, dann ist das ein immenser Imageschaden. Und Image ist eins der höchsten Güter einer Stadt.
Es macht einen eh schon gebeutelten Wirtschaftsstandort noch unattraktiver. Und in einer Stadtgesellschaft in permanentem Reizzustand lebts sich‘s auch nicht angenehm.
Jeder vierte Einwohner der Landeshauptstadt würde diese gern verlassen. Dieses wenig schmeichelhafte Ergebnis hatte die Stadtverwaltung 2025 in einer Umfrage zur gefühlten Lebensqualität festgestellt. (StZ 17.8.)
Und viele machen auch ernst, indem sie der Stadt den Rücken kehren, wie Florian Harms.

Viele reden nicht nur vom Wegzug, sie packen den
Umzugswagen: Von Januar bis Ende Juni 2026 haben im
Saldo tatsächlich 2401Einwohner die Stadt verlassen. Bald
könnte eine historische Marke fallen. (StZ 17.8.)
Durch Meldungen wie diese und Zustandsbeschreibungen wie
die von Harms sahen sich die Verantwortungsträger doch
aufzurufen, etwas für die Imagerettung der Stadt zu tun.
So startete dann die Stuttgarter Zeitung am 8. August, drei
Tage nach Harms Attacke zum Gegenangriff , mit einem
Leitartikel des freundlichen Lokalchefs Jan Sellner. Die Stadt
sei gefordert, steigt Sellner ein, „den Ruf Stuttgarts zu
verbessern“ und fragt: „Liebeserklärungen an Stuttgart. Gibt
es so etwas?“
Und schnell wird er fündig: „Renate Kornau, einer älteren Dame aus Feuerbach, die in und an
Stuttgart fast alles schätzt – die grünen Oasen, das Kulturangebot, den Schlossplatz“ und Robert
Nemes! Der kommt zwar aus Graz, findet aber „Stuggi“, schon aufgrund der Topografie die schönste
Stadt der Welt. Ihm tun – wörtliches Zitat! – „alle Menschen leid, die nicht das Glück haben, in
Stuttgart zu wohnen“.
Doch damit nicht genug „des Guten“. Für die Wochenendausgabe am 15.9. wollte die Stuttgarter
Zeitung (Jan Sellner und Julia Bosch) von ihren Lesenden wissen „Was läuft gut in Stuttgart? Was
verdient Lob?“ Und das Bestellte füllte dann die Titelseite des kommunalen Teils. Weitere Gute-
Laune Berichte sollen folgen.
Da wollten sich andere Wichtige in der Stadt wohl nicht lumpen lassen und stimmten (das wird doch
wohl nicht abgesprochen sein?) mit ein. So die Stadtwerke Stuttgart.
Die wollen von mir, ich werde geduzt, was wohl auch die Stimmung bessern soll, wissen: „ Was
braucht Stuttgart, damit aus so manchem „passt schon“ wieder die ganz große Liebe wird? Sag uns,
was du dir wünschst, wo’s noch besser laufen kann und wie deine Stadt in Zukunft aussehen soll. “
https://www.stadtwerke-stuttgart.de/liebe?utm_medium=paid&utm_source=ig&utm_id=120250806569580272&utm_content=120250806657420272&utm_term=120250806569590272&utm_campaign=120250806569580272
Natürlich hat die Stadt auch diese attraktiven Seiten und wird von vielen netten Menschen bewohnt.
Stuttgart21- Gegner*innen wohnen schließlich auch hier. Glücklicherweise ist das so, denn bei all dem
Elend braucht die Seele Kompensation.
Wie weg vom Image einer Stadt der „Löcher, Röhren und Gerüste“? Als grundkonstruktiver Mensch
macht Sellner natürlich auch Verbesserungsvorschläge. Die Genehmigungsverfahren sollten
beschleunigt werden, zu lang sei „Die Liste der nicht realisierten Vorhaben …, angefangen von der
Opernsanierung. Doch auch kleinere Vorhaben wie die Sanierung der Weinberge an der Neuen
Weinsteige vollziehen sich, wenn überhaupt, oft in Dekaden.“
Was Sellner leider nicht einfällt ist Stuttgart21. Das aber ist doch – s. Florian Harms – der Hauptgrund
des angeschlagenen Images der Stadt und der Anlass für die Diskussion um Imageverbesserungen.
Dass S21 der Kern des Problems ist, dafür war ein auf der nächsten Seite derselben StZ-Ausgabe
(15./16.8.) abgedruckter Bericht über eine StZ-Umfrage zum Stuttgart-Unwort des Jahres ein
wunderschöner Beleg. Mit großem Abstand den Spitzenplatz belegte „Stammstreckensperrung“,
gefolgt vom „Fernwanderweg“ – zwei Begriffe also mit klarem Bezug zu Stuttgart21. Auch beim
Drittplazierten „Baustelle“ werden die meisten an die Megabaustelle gedacht haben.

Abgeschlagen folgen die weiteren Nennungen:
Platz 4: Autokrise (7,6%)
Platz 5: Rehbraun (6,1%)
Platz 6: San Francisco (4,4%)
Platz 7: Opernsanierung (4,2%)
Platz 8: Nagelsmann-Undav-Hassliebe(4,1%)
Platz 9: Superblock (3,5%)
Platz 10: Wittwer-Abriss (3,3%)
So ehrenwert Sellners Bemühungen um die Ehrenrettung des
Stuttgart-Images auch sind, so tendenziös ist sein Schreiben um den
heißen Brei herum. Der leise Verdacht kommt auf, dass hier immer
noch die alte politische Allianz zur Durchsetzung des Projekts am
Werke ist, an der die Stuttgarter Zeitung einen wesentlichen Anteil
hatte. Heute angesichts des unübersehbaren Debakels des Projekts
wird das Projekt natürlich nicht mehr gefeiert, aber seine
fundamentalen Probleme werden ausgespart und erst recht ist eine
grundsätzliche Infragestellung tabu.
Imageschäden und schwere Krankheiten lassen sich nicht mit
Ignorieren und Placebos heilen.
819. Montagsdemo am 24. August auf dem Schlossplatz mit:
• Dr. Norbert Bongartz, Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21
• Fritz Mielert, Referent für Umwelt und Energie, Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND),
Regionalverband Stuttgart
• Dr. med. Dipl. Psych. Angelika Linckh, Capella Rebella
• „Chain of Fools & Friends“; Rock & Soul
• Margarete Bühler, Mahnwache, Moderation
Davor: Raddemo 17.45h ab Feuersee – gesund + aktiv zur MoDemo!
Danach (ACHTUNG): Statt Demozug Musiksession mit „Chain of Fools & Friends“ auf Schlossplatz
Bewegungsfest am 14. September im WKV
Lust auf’s oben bleiben
Ja, es gibt was zu Feiern beim Thema Stuttgart21. Mindestens bis Mitte 2032 werden Kopfbahnhof
und die Gäubahnanbindung komplett weiterbestehen. Und die Bahn wird nicht umhinkommen, allein
aus Gründen der Sicherheit und Funktionsfähigkeit von Kopfbahnhof und Gäubahn noch mal kräftig
zu investieren, im Gespräch sind über 700 Mio. €. Vieles deutet daraufhin, dass der Kopfbahnhof
letztlich dauerhaft erhalten wird. Wenn das kein Grund zu feiern ist.
Feiern heißt nicht aufgeben zu kämpfen. Denn die Lernunwilligen haben die Reihen nach der letzten
Hiobsmeldung umso fester geschlossen. Özedimir will, dass alle Elemente des Projekts ohne
Abstriche realisiert werde. Es droht also trotz Erhalts des Kopfbahnhofs, dass weitere Milliarden in
das Fass ohne Boden fließen, es drohen weiter Natur- und Klimazerstörung und weiter jahrelang
Baustellen, die das Stuttgart-Image weiter in den Keller befördert werden.
In diesem Sinne feiern wir am 14.9. unterm Hirsch und stärken uns für die Kämpfe to come.


Seid Ihr am 14. September dabei?
Zur besseren Planung bittet das Demoteam um eine kurze Mail an tomadler@freenet.de.
Keine Klimatisierung im Tiefbahnhof?
Videoclip der Bahn sorgt für Hohn und Spott in den Sozialen Netzwerken
Auf der ständigen Suche nach Argumenten, die noch für Stuttgart21 sprechen könnten, kam man in
der Werbezentrale der DB auf die Idee, das Thema Hitzesommer irgendwie für den Tiefbahnhof zu
nutzen. Man positionierte René Krull vom technischen Projektmanagement in der Bahnhofshalle, der
dort vor laufender Kamera von märchenhaften 23 Grad schwärmen durfte, während es über ihm auf
der Baustelle 43 Grad seien (Video hier, 83 000mal geklickt, 560 Kommentare). Also eher ein
Vergleich der Baustellen oben und unten und nicht etwa ein Vergleich Kopf – und Tiefbahnhof wie
suggeriert werden sollte. Wie in der Sendung mit der Maus wird doziert, sinngemäß, dass es in einem
Gewölbekeller kühler ist als auf dem Dach in sengender Hitze.
Für so dumm, wie die Bahn dachte, ließen sich die Youtuber dann doch nicht verkaufen. Es hagelte
sachliche Kritik, Schlag auf Schlag, die vor allem auf den Unterschied zwischen einer
Tiefbahnhofsbaustelle und einem Tiefbahnhof im Betrieb abhoben. Und noch mehr hagelte es Hohn
und Spott hundertfach.
Die Sache selbst und die Reaktionen im Netz waren Grund für eine PM des Aktionsbündnisses ….
Von der PM des Aktionsbündnisses … zu einer dpa-Meldung … zu vielen Medienreaktionen:
StZ: https://zeitung.stuttgarter-zeitung.de/data/13893/reader/reader.html?social#!preferred/0/package/13893/pub/22334/page/17/content/5458970
SWR: Keine Klimaanlage bei Stuttgart 21: Kann das Konzept der Bahn aufgehen?
Tagesschau: Baden-Württemberg: Braucht S21 keine Klimaanlage? Forscher ist unsicher | tagesschau.de
ZDF: https://www.zdfheute.de/wirtschaft/unternehmen/stuttgart-21-ohne-klimanalage-geplant-100.html
GMX: Stuttgart 21 ohne Klimaanlage: Deutsche Bahn erntet Spott | GMX
FAZ: Stuttgart 21 ohne Klimaanlage – Deutsche Bahn erntet Spott | FAZ
1&1:Stuttgart 21 ohne Klimaanlage: Deutsche Bahn erntet Spott | 1&1
Focus: Bahn erklärt Kühlkonzept für Stuttgart 21 – Netz spottet – FOCUS online
Rhein-Neckar-Zeitung: Spott im Internet: Warum der Bahnhof von Stuttgart 21 keine Klimaanlage bekommt – Wirtschaft Regional
– Rhein-Neckar-Zeitung
IT-Boltwise: https://www.it-boltwise.de/stuttgart-21-tiefbahnhof-warum-db-keine-klimaanlage-plant.html
Mit eher wissenschaftlicher Beurteilung und dem Fazit: „Ob das ohne zusätzliche Klimaanlage dauerhaft
funktioniert, wird sich deshalb an belastbaren Messwerten im Regelbetrieb entscheiden – und nicht an der
Plausibilität einzelner Erklärungen im Video.“
T-online.de: Stuttgart 21 ohne Klimaanlage: So will die Bahn den Bahnhof kühl halten
Auszug Spontanstellungnahme von Dipl.-Ing. Hans Heydemann 19.8.2026
Eine mechanische Lüftung der Tiefbahnsteighalle ist nicht mehr vorgesehen, obwohl in der
ursprünglichen Planänderung so enthalten – mit der 15.Planänderung v. Nov 2015 hat die Bahn
beantragt, diese entfallen zu lassen, da „unnötig“; die von den ein- und ausfahrenden Zügen
mitgeschleppte „kühle“ Luft aus den Tunneln wird als ausreichend angesehen. Eine
„Kühlung“(„Klimatisierung“) der Tiefbahnsteighalle war noch nie vorgesehen.“ Dies gibt die DB auch
heute noch als Begründung an, ohne die Wirksamkeit je fachtechnisch geprüft zu haben!…
Außerdem wirkt sich die hochsommerlicher Sonneneinstrahlung über die großen, genau nach Süden
ausgerichteten „Lichtaugen“, zumal bei längeren Hitzeperioden, allerdings sehr nachteilig auf das
Klima in der Tiefbahnsteighalle aus. Die Sonneneinstrahlung beträgt in der Mittagszeit auf eine
Südfläche rd. 1.000 W/m². Je nach Art der Verglasung kann mit einem Durchlassgrad von 87 % – 52 %
gerechnet werden; die eingebaute Verglasung der Lichtaugen ist nicht bekannt. Die Lichtaugen habe
einen Durchmesser von 19,9 m und somit eine Glasfläche von 300 m². Je Lichtauge werden also in der
Spitze Q =
300 m² x (520 ….870) W/m² = 156 …. 260 kW in die Tiefbahnsteighalle eingestrahlt;
bei den 24 Lichtaugen insgesamt also 37 ..63 MW! Das hat allerdings ein Aufheizen der Betonmassen
der Tiefbahnsteighalle, insbesondere der Bahnsteige zur Folge.
Weiterhin führt das auch dazu, daß sich in den jeweils der Sonneneinstrahlung ausgesetzten
Bereichen niemand aufhalten kann, was das Gedränge auf den ohnehin zu schmalen Bahnsteigen
weiter verschärft und deren Benutzbarkeit verschlechtert – der Fahrgastwechsel wird dadurch
erschwert und die Nutzbarkeit der Tiefbahnsteighalle noch weiter eingeschränkt. Auch in dieser
Hinsicht ist Stuttgart21 eine Fehlkonstruktion sondergleichen, die nie zuende gedacht und geplant
worden ist.
Die weitere Aussage der DB, die Ein- und ausfahrendenden Züge würden die Tiefbahnsteighalle
ständig mit kühler Luft aus den Tunneln versorgen, ist eine bloße, durch nichts nachgewiesene
Behauptung! Die Tunnel sind keine Grotte im Fels ohne Luftbewegung, sondern ansteigende, nach
oben offene Röhren, die allein schon durch ihren Höhenunterschied von rd. 200 m einen beachtlichen
thermischen Auftrieb erzeugen, wobei die Tunnelwände von der eingesaugten Außenluft aufgewärmt
werden und so entgegen der Behauptung der DB keine Kühlwirkung in der Tiefbahnsteighalle
entfalten können. Daran ändern auch die durchführenden Züge nichts – im Gegenteil: die abwärts in
die Tiefbahnsteighalle einfahrenden Zügen setzen zusätzlich noch ihre Bremsenergie in Wärme um
und vergrößern so den Wärme-Eintrag in die Tiefbahnsteighalle.
Schließlich noch zur Forderung, die Tiefbahnsteighalle mit einer „Klima-Anlage“ auszurüsten: das
wäre unsinnig, technisch nur mit erhöhtem Aufwand und etlichen baulichen Veränderungen
überhaupt möglich, würde die Errichtungskosten nochmals um etliche hundert Millionen weiter in die
Höhe treiben und zudem hohe laufenden Betriebskosten für den Energie-Verbrauch sowie für
Wartung und Instandhaltung verschlingen.
Stuttgart21 ist und bleibt ein untaugliches Vorhaben, das nie zu Ende gedacht und geplant war.

Riesenvorteil von Stuttgart21
Der Tiefbahnhof muss auch nicht beheizt werden!
Vorteil gegenüber wem oder was? Gegenüber dem Kopfbahnhof, der im Winterbeheizt wurde?
Gegenüber anderen ober- oder unterirdischen Durchgangsbahnhöfen?
Auf diese Art von Suggestivwerbung auf einem
älteren Plakat auf dem Fernwanderweg hat uns
Brigitte Wahl vom Berliner Schwabenstreich
aufmerksam gemacht:
„Fakt ist, dass es auf der ganzen Welt keinen Bahnhof
mit Heizung gibt und außer den Kopfbahnhöfen sind
sämtliche Bahnhöfe sowieso Durchgangsbahnhöfe.
Der derzeitige „alte Stuttgarter Kopfbahnhof“ muss
auch nicht beheizt werden.
Die Infos sind so gewählt, dass es nicht auffällt wie
manipulativ sie sind. Man hört oder liest „keine
Heizung“. Super, gut fürˋs Klima. Und schon ist die Logik für den restlichen Satz ausgeschaltet“.
Wie hier sonst noch Fakten auf den Kopf gestellt werden, bedarf heute keiner Erklärung mehr.
Gegen das verheerende Nichtstun
Große Hitzedemo am Sonntag, den 23.August

Die Klimakrise eskaliert gerade vor unseren Augen: Das Robert-Koch-Institut schätzt die Zahl der
Hitzetoten bis zum 2.8. auf 12.500. Es gibt verheerende Waldbrände, Ernteausfälle durch die Dürre,
Probleme beim Schiffsverkehr durch Niedrigwasserstände der Flüsse, Überforderung in den
Krankenhäusern durch die steigende Anzahl von Hitzegeschädigten, sinkende Produktivität und damit
einhergehend ein riesiger wirtschaftlicher Schaden.
Und was macht die Politik von Merz/Klingbeil über Özdemir/Hagel bis zu
Nopper. Nichts, jedenfalls nichts, was den Dimensionen dieser Entwicklung
gerecht würde, sie oft eher noch befördert wie die Fossilpolitik von Katharina
Reiche oder Noppers Festhalten am Klimakillerprojekt Rosenstein. So kann das
nicht weitergehen!
Am 23.8.,19.30h, bei hoffentlich erträglicheren Temperaturen: Friday-Demo auf
dem Schlossplatz. Alle Umweltverbände sind dabei, Anstifter und
Aktionsbündnis natürlich auch.
Es geht nicht nur um einen Bahnhof. Ganz entscheidend bei den meisten
Aspekten von Stuttgart21 ist das Klima! Entsprechende Plakate und Banner
werden aufzutreiben sein …

Der alte Trick mit dem Faktenschaffen
Baubeginn des Pfaffensteigtunnels trotz ungeklärter Schlüsselfragen
Mit dem Bauen schonmal anfangen, bevor die ganze Planung steht? Wohin das führt, sollte sich
rumgesprochen haben, spätestens seit Pallas Bericht über Planungsfehler bei S21. Aber nicht so bei
denen, die es besonders betrifft: den Planenden der PSU. Die wollen nämlich mit den Hauptarbeiten
am Pfaffensteigtunnel zwischen Flughafen und der Gäubahnanbindung bei Böblingen im Herbst
beginnen, obwohl von den drei Projektabschnitten bisher nur einer eine Baugenehmigung hat. Die
Vorarbeiten, das Ausheben einer großen Baugrube in Plieningen, von der aus der Vortrieb starten soll,
wurde schon im Frühjahr begonnen.
Mit diesem Versuch unumkehrbare Fakten zu schaffen, haben die PSU-Planenden nicht nur das
Gäubahnbündnis verärgert, sondern auch die Stadt Böblingen, die gar nicht
einverstanden ist mit den bisherigen Überlegungen zur Anbindung an die
Gäubahn und eine umfängliche kritische Stellungnahme abgegeben hat.
Unter dem Betreff „Baubeginn des Pfaffensteigtunnels trotz ungeklärter
Schlüsselfragen?“ protestieren die Übergangenen, in einem „Offenen Brief an die
Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Frau Evelyn Palla, und den
Geschäftsführer der Projektgesellschaft Stuttgart–Ulm GmbH, Herrn Sven Müller“. Hier das
Schreiben des Gäubahnbündnisses mit viel Kritik und der Bitte um Beantwortung von fünf sehr
konkreten Fragen:
https://pro-gaeubahn.de/detailansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=66&c
Hash=6dadad1fbaf2a6aa4d99ff65d83d8a47
StZ 16.8. dazu (paywall): https://www.stuttgarter-zeitung.de/lokales/stuttgart/stuttgart-21-gaeubahnverband-warnt-vor-vorschnellem-
tunnelbau-am-flughafen-79380588.html
Nach monatelanger Verunsicherung über Standort
Mahnwache beleibt erstmal wo sie ist
Die Stadt will sich an der Pforte zu City sozusagen stadtfein machen: neue Bodenbeläge, weniger
„Möblierung“, insgesamt Neugestaltung. Dazu gibt’s Entwürfe, in denen die Mahnwache nicht mehr
vorkommt. Auf jeden Fall müsse sie wegen der Bauarbeiten nach der Sommerpause weichen, hieß es
von der Versammlungsbehörde bzw. dem Tiefbauamt. Es wurde ein neuer Standort angeboten, der
aber bei den Mahnwachenden auf ein geteiltes Echo stieß und zu langen Diskussionen führte.
Wie bei S21 ist bei der Planung in Sachen Koordination auch hier einiges schiefgelaufen. Ein
Gespräch von Vertretenden der Mahnwache, des Aktionsbündnisses und des Demoteams ergab:
Entwarnung. Bis zum nächsten Frühjahr sei die Sache aufgeschoben und was danach passieren soll,
müsse erstmal eine „Bürgermeisterrunde“ besprechen. Grundsätzlich werde der Bestand der
Mahnwache gewährleistet, nur nicht unbedingt an diesem Ort und in dieser Form.
Die Mahnwache bleibt allerdings nur, wenn sie Unterstützung von Vielen erhält, die sich für Dienste
bereitfinden.
Radtour de Gäubahn
Vom 8 bis 11. September von Konstanz nach Stuttgart
Das Schöne mit dem (politisch) nützlichen verbinden, wird die Devise der Rottweiler Gruppe der
Gäubahninitiative gewesen sein, als sie die Idee hatte eine 4-tägige Radtour für den Erhalt der
Gäubahnanbindung an den Stuttgarter Kopfbahnhof zu organisieren. Es geht in vier Etappen à ca 50
km, unterteilt in jeweils 5 Stopps von Konstanz nach Stuttgart. Hier Einzelheiten:
Einladung zur (Rad)-Tour de Gäubahn der Initiative ProGäubahn – Kopfbahnhof 21
Die Tour scheint radprofessionell organisiert zu sein. Jede/r kann nach Lust und Leistungsfähigkeit auf
10 bis 20 km-Abschnitten oder die ganzen 235 km mitfahren. Ankunft ist (Stand jetzt) am Freitag, den
11.9. um 16.15h am Stuttgarter Rathaus geplant.
Bilger, der Minister nach dem Geschmack von Herrenknecht
Schnieder sei „zu schwach gewesen“, jetzt setzt Herrenknecht ganz auf Bilger, von dem er sich mehr
power bei der Durchsetzung von immer mehr Großprojekten und Tunnelbau verspricht. Mit Spenden
gut unterlegter Einfluss auf die Politik gehört zum Erfolgsrezept von Herrenknecht und hat auch sicher
wieder dazu geführt, dass Herrenknecht den Auftrag für die Tunnelbohrmaschine für den
Pfaffensteigtunnel bekam.
Herrenknecht unterstützt Auswechslung des Verkehrsministers
Noch Überblick?
Aktives Aktionsbündnis
Das Aktionsbündnis hat in den letzten Wochen viele Briefe an Politiker*innen geschrieben, teils auch
Antworten erhalten, Pressemitteilungen verschickt und in Person seines Sprechers Dieter Reicherter,
Anträge nach dem Umweltinformationsgesetz gestellt. Einen Überblick über all diese Aktivitäten
bietet die Rede von Dieter Reicherter auf der 818. MoDemo am 17.8.
Als Text: https://www.bei-abriss-aufstand.de/2026/08/18/unglaublich-aber-wahr-die-bahn-war-puenktlich/#more-75367
Als video: https://youtu.be/rgdusSFa1Hg?si=IyibKYb9UDfkaCuh (ab Min 11)
Kurz-Video von Klaus Gietinger
Kurze Wege zum Kopfbahnhof statt Stuttgart31
Es beginnt mit einer Wohlfühlbotschaft von Sven Hantel aus dem Jahr 2010, als Hantel als
Regionalleiter zuständig für Bahnhöfe in Südwest war. Versprechungen und Lobgesänge auf die
komfortablen Zugänge zum Kopfbahnhof in der Bauzeit. Heute Fernwanderwege, der Bruch aller
damaligen Versprechungen. Wie es unter den jetzigen Bedingungen besser ginge erläutert Hans-Jörg
Jäkel an einem Modell. Das Schlusswort hat Angelika Linckh. Sehenswert.
https://youtu.be/i-nhcde0MMY
Özdemir und Razavi einer Meinung
Aus Feinden werden Freunde
Auf die Frage, wie es sich denn zusammenarbeitet mit einem Ministerpräsidenten, der früher mal
gegen das Projekt war, antwortet Razavi im Interview mit dem S21-Werbemagazin „Bezug“:
„Auch wenn wir aus unterschiedlichen Richtungen kommen, was die Beurteilung von S21 angeht,
haben wir beide die klare Erwartung und das größte Interesse, dass die Bahn das Projekt
vollumfänglich fertigstellt. Das haben wir beide der Bahn klargemacht“

Das Personalkarussell bei der PSU dreht sich weiter
Stephanie Pudwitz neue Finanzchefin des S21-Projekts PSU
Wieviele Manager*innen müssen noch kommen und gehen, bis verstanden wird, dass der Fehler im
Projekt selbst liegt und allenfalls in zweiter Linie am Personal. Jetzt soll Stephanie Pudwitz, vormals
Chefin beim Bau des Terminal 3 des Frankfurter Flughafens es richten, und zwar ab 1.1.2027. Gehen
muss der bisherige Finanzchef Peter Siefert. Aber vielleicht findet Herr Siefert einen ähnlich
lukrativen Job wie die geschassten Olaf Drescher und Michael Pradel, der nach kurzer Schamfrist zum
1. September 2026 Vorstandsmitglied bei Wayss & Freytag Ingenieurbau wird, einer stark beim S21 –
Tunnelbau engagierten Baufirma.
An allem ist die Bahn schuld!?
Das Schwarze-Peter-Spiel der S21 verantwortenden Politik
In einem sind sich alle Politiker*innen und Parteien, die das Projekt durchgedrückt haben oder als
Unterstützer später dazugekommen sind, einig: sie sind nicht schuld. Verantwortlich als Bauherr ist
allein die Bahn. Keine Frage: die Bahn hat ihren Anteil in Form von Inkompetenz auf Vorstandsebene
und von Missmanagement, worin der Revisionsbericht, soweit er öffentlich bemüht wird, das
Hauptproblem sieht. Aber ihren Anteil haben sie auch durch ihre Hände-an-die Hosennaht-Mentalität,
die alle Vorgaben, so absurd sie auch immer waren, bemüht waren umzusetzen und auch noch zu
rechtfertigen und am Ende dafür den Schwarzen Peter zugeschoben zu bekommen.
Die Politik hat die Bahn in dieses Projekt hineingezwungen. Sie hat den entscheidenden Einfluss
genommen, aber nicht in Form von demokratischer Kontrolle, wie sie dauernd der
Bundesrechnungshof fordert. Sie hat unkontrolliert und undemokratisch Einfluss ge nommen.
Der personifizierte Inbegriff dieses Zusammenhangs war Roland Pofalla. Als Lobbyist von einem
rheinischen Unternehmen mit monatlichen vierstelligen Zahlungen in die Politik geschleust, wurde er
2009 Chef des Bundeskanzleramts bei Merkel. Deren These, bei S21 stünde die Zukunftsfähigkeit
Deutschlands auf dem Spiel, dürfte auf Pofallas Beratung zurückzuführen sein. Mit dieser Fixierung
wurde Pofalla dann im Dezember 2013 in den Bahnvorstand geschickt, als das Projekt wegen
Kostensteigerungen in eine seiner entscheidensten Existenzkrisen geraten war. Vielleicht hat Pofalla
gemerkt, dass die Sache schiefgeht und wechselte dann – wohin? – als Geschäftsführer zu einer
großen Immobilien- und Baufirma.
Dass die Politik auf intransparente aber höchst wirksame Weise das Projekt auf Teufel komm raus
weiterbetreiben will, dafür steht heute die Berufung der S21-Hardliner Steffen Bilger und Nicole
Razavi auf S21politische Schlüsselpositionen. Und zugleich versuchen beide das S21Desaster und das
Bahnchaos, für das hauptsächlich sie verantwortlich sind, allein der Bahn in die Schuhe zu schieben
Besonderes Schlaule Steffen Bilger, der gleich zu Beginn seiner Amtszeit PR-Punkte sammelte mit
der populistischen Ansage, die Vorstandsboni würden gekürzt, wenn die Bahn nicht bis 2029 das
Pünktlichkeitsziel von 70% erreicht.
Als könnten die Bahnmanagenden in vier Jahren das wieder
geraderücken, was Pofalla, Bilger, Razavi & Co der Bahn seit
Jahrzehnten angetan haben. Da könnten die Gescholtenen ja
mal ein bisschen die Hände von der Hosennaht nehmen und
aufmucken. Das fällt natürlich schwer, wenn man das mit dem
graden Rücken verlernt hat.
Nur Opfer?
… fragt da zurecht das unabhängige und gemeinnützige online-Magazin seemoz vom Bodensee in
einem Bericht über die spektakuläre Lenkungskreissitzung am 26. Juni am Flughafen Stuttgart
„Für gelöste Stimmung in der Lenkungskreisrunde“, so das Aktionsbündnis in seiner Pressemitteilung, habe
gesorgt, „dass Frau Palla alle Schuld auf sich genommen hat. Genauer gesagt hat sie die Verantwortung von
der Bahnspitze auf das bisherige Projektmanagement“ verschoben. Das erlaube es den Politiker:innen, also
Ministerpräsident Cem Özdemir, Verkehrsministerin Nicole Razavi und Stuttgarts OB Frank Nopper, sich „als
Opfer der Bahn“ zu sehen – „dabei sind gerade sie es, die mit sturem Festhalten am längst gescheiterten Projekt
die Bahn immer tiefer in das Debakel und ihre Überschuldung hineintreiben“.
Viel Richtiges, viel Ausweichendes
Tarek Al-Wasir in der Tagesschau zum S21-Debakel
Al-Wasir war bis 2024 zehn Jahre lang Grüner Wirtschafts- und Verkehrsminister in einer schwarz-
grünen Koalition in Hessen und hat sich in dieser Zeit umwelt- und klimapolitisch nicht gerade mit
Rum bekleckert. Die Tagesschau interviewte ihn in seiner Funktion als Vorsitzender des
Bundesverkehrsausschusses als die ersten Meldungen über das neuerliche S21-Debakel durchgesickert
waren:
T. Al-Wazir, Vorsitzender Verkehrsausschuss im Bundestag, Die Grünen, äußert sich kritsch zu den Fortschritten bei „Stuttgart 21“ |
tagesschau.de
Schutzgemeinschaft Filder und Aktionsbündnis:
Offener Brief an Bilger
Damit die ideologische Nebelbildung ihm nicht den Blick auf die Realität des zunächst nach ihm
benannten Tunnels gänzlich verstellt, haben Dieter Reicherter und Frank Distel es nochmal versucht
und Bilger einen Offenen, dann als PM verschickten Brief geschrieben mit diesem Einstieg:
„Ihre bisherige Haltung zu Stuttgart 21 und insbesondere „Ihr Pfaffensteigtunnel“ holt Sie im neuen
Amt nun mit Wucht ein. Wir hoffen, dass das Nachfolgende Ihre Aufmerksamkeit für Lösungen zur
teuersten und für Ihren maroden Kernhaushalt folgenreichsten Fehlplanung deutscher
Eisenbahngeschichte findet“.
https://kopfbahnhof-21.de/wp-content/uploads/2026/08/Offener-Brief-an-Bilger-von-AB-SGF.pdf
Schutzgemeinschaft Filder und Aktionsbündnis:
Offener Brief an Razavi
Am 23.6. hatten Dieter Reicherter und Frank Distel Bahnchefin Palla und andere
Projektverantwortliche in einem ausführlichen Schreiben auf die massiven Probleme des Projekts
hingewiesen und sie mit den Aussagen von Hartmut Bäumer, bis 2014 Amtschef bei Raz avis
Vorgänger Winfried Hermann, konfrontiert. Bäumer hatte auf der 809. Montagsdemo am 16. Juni u.a.
berichtet, dass ein internes Gutachten zu den Kosten von Stuttgart 21 vor der Volksabstimmung der
Öffentlichkeit vorenthalten wurde.
Anders als bisher die anderen Angeschriebenen, darunter Frau Palla, antwortete Frau Razavi am 27.
Juli. Sie sei „weiterhin von den Vorteilen für den Fern- und Regionalverkehr durch die neue
Infrastruktur im Bahnknoten Stuttgart überzeugt…“ und die Deutsche Bahn habe „glaubhaft“
dargestellt, dass nach den eingetretenen Verzögerungen mittlerweile große Fortschritte gemacht
würden.
Klar, dass das so nicht unbeantwortet stehen bleiben konnte. Am 13.8. sind Dieter Reicherter und
Frank Distel in einer Replik noch einmal auf „einige diskussionswürdige Punkte“ eingegangen. Das
war höflich formuliert s. Antwort auf die Antwort von LVM Razavi (Pressemitteilung) – Kopfbahnhof 21
Große Dokumentation über die S21-Story
Stuttgart 21 – Die Jahrhundertbaustelle
Kurz vor dem Jahrestag – oder am Tag der MoDemo zum Jahrestag – des Schwarzen Donnerstags
sendet die ARD im Rahmen ihres Formats ARD history eine 60 Min-Dokumentation über die
Geschichte von S21. Aus der Ankündigung:
„Die Kosten steigen derweil immer weiter. Die Deutsche Bahn ist in Erklärungsnot. Warum hat sie
sich dieses Mammutprojekt allen Widrigkeiten zum Trotz überhaupt aufgehalst? Und: Warum zieht
sich der Bau so lange hin und steckt voller Probleme? Die Doku blickt zurück auf mehr als 30 Jahre
Stuttgart 21, Jahre, die geprägt sind von einschneidenden Ereignissen. Dazu gehört auch der
sogenannte „Schwarze Donnerstag“: der Tag, an dem die Polizei mit Wasserwerfern gegen friedliche
Demonstrierende vorging.“
28. Sept. 23.50 bis 0.50h und ab Vormittag in der ARD- Mediathek
Da war der Bauzaun wohl nicht dicht genug
Baustelle als Sinnbild für S21-Chaos

Foto: Gisela Heinzmann
& Gruß von Werner
