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Zur absehbaren Verschiebung des S21 Sonder-Lenkungskreises

Statt Ablenkungsshow: Jetzt schlägt die Stunde der Wahrheit!

„Wir begrüßen die absehbare Verschiebung des S21-Sonderlenkungskreises in den Januar“, so Bündnissprecher Martin Poguntke. Frau Palla, auf deren persönliche Teilnahme die Projektpartner bestehen, hat jetzt Wichtigeres zu tun, als sich von OB Nopper, Verkehrsminister Hermann und den Vertretern von Flughafen und Region die Leviten lesen zu lassen. Frau Palla ist jetzt damit beschäftigt, die Scherben des Stuttgarter Chaos-Projekts zusammenzukehren, an dem die Stuttgarter Projektpartner einen entscheidenden Anteil haben.

Sie haben die Bahn immer wieder zu diesem Projekt gedrängt, haben ihm über alle Kostenhürden hinweggeholfen und sich aktiv an der Desinformationspolitik der Bahn beteiligt. Statt Krokodilstränen über die gescheiterte Inbetriebnahme 2026 zu vergießen, sollten sich OB Nopper und Verkehrsminister Hermann an die eigene Nase fassen und nicht „haltet-den-Dieb“ in Richtung Bahn rufen. „So, wie er inszeniert wird, ist der Lenkungskreis ein Ab-Lenkungskreis, der von der eigenen Mitverantwortung am Absturz des Projekts ablenken soll“, so Poguntke weiter.

Statt seine Kraft in Maßnahmen der Reinwaschung zu stecken, täte der Stuttgarter OB besser daran, die Millionen-Ressourcen für das Fata-Morgana-Projekt Rosenstein zum Nutzen der Stuttgarter und Stuttgarterinnen umzusteuern. Dazu bieten die laufenden Beratungen des Haushalt 2026/27 reichlich Möglichkeiten.

Jetzt muss es vor allem darum gehen, selbstkritisch und in aller Ehrlichkeit nach Möglichkeiten zu suchen, den freien Fall des Projekts zu stoppen und die Reißleine zu ziehen. Dazu gehört, Kopfbahnhof und Gäubahn-Anschluss zu erhalten, auf die Milliardenprojekte Rosenstein und Pfaffensteigtunnel zu verzichten und kreativ in die Stabilisierung und Optimierung von Gleisvorfeld und Gäubahn zu investieren.

Kontakt:
Martin Poguntke, 0151 403 602 56
Werner Sauerborn, 0171 320 98 01