Sonderlenkungskreis am 18. Juli 2025:
Kopfbahnhof bleibt mit allen Verbindungen bis 2027 erhalten
(siehe Folie 17)

Die im Lenkungskreis bekanntgegebenen Pläne zur Inbetriebnahme des Tiefbahnhofs und eines Teils der Tunnel sind zwar einerseits ein Wunschkonzert, wie alle früheren Ankündigungen der Bahn. Aber dennoch sind einige erfreuliche und politisch bedeutsame Dinge beschlossen worden:

    • keine Kappung der Panoramabahn (das war eine Vorgabe der Politik für die Bahn); die Kappung der Gäubahn wurde erneut verschoben – jetzt auf mindestens März 2027
    • keine Anbindung der S-Bahn-Station Mittnachtstraße von Feuerbach/Bad Cannstatt (die S-Bahn behält damit die Möglichkeit in den Kopfbahnhof einzufahren)
    • und keine Verschwenkung der Ferngleise in Bad Cannstatt auf die neue Neckarbrücke geben. Damit ist erstmals die (Teil-)Inbetriebnahme des Durchgangsbahnhofs geplant, ohne vorher den Kopfbahnhof bzw. seine Zulaufstrecken gravierend zu zerstören. Zum Jahreswechsel 2026/27 wird es damit unseren Kopfbahnhof mit weiterhin 16 Gleisen und 10 Zulaufstrecken (2x Gäubahn, je 4x von Feuerbach und Bad Cannstatt) geben. Darüber hinaus ist der jetzige Abstellbahnhof mit 5 Gleisen kreuzungsfrei mit dem Kopfbahnhof verbunden“

Das sind wichtige Punkte, die zeigen, dass die Bahn vom Funktionieren des Tiefbahnhofs und der digitalen Steuerung ETCS keineswegs überzeugt ist, sondern sich offensichtlich die Option offenhalten will, auf den Kopfbahnhof zurückgreifen zu können.

Dem Lenkungskreis wurden dazu diese Powerpoint-Folien gezeigt.