Dieter Reith
Den bestehenden Kopfbahnhof zur Hälfte abzureißen und durch einen unterirdischen zu ersetzen stellt keine Notwendigkeit zum Anschluss an die zu erstellende Neubautrasse dar.
Über 60.000 Bürger hatten sich mit ihren Unterschriften gegen das geplante Stuttgart 21 Projekt ausgesprochen. Diese wurden jedoch von den Befürwortern und Karrieristen dieses irrwitzigen Unternehmens als nicht justiziabel eingestuft.
Man stelle sich einmal vor, alle Städte mit Kopfbahnhöfen wie die Landeshauptstädte Wiesbaden, München oder auch Frankfurt würden gleichfalls umgegraben werden, weil dort einige Herrschaften meinen, ihnen würde die Verbindung zum europäischen Schienennetz fehlen.
Würde man etwa in London und Paris, beide mit Kopfbahnhöfen ausgestattet, ein solches Vorhaben thematisieren, sähe man sich der Lächerlichkeit Preis gegeben.
Hier aber gibt man immer noch horrende Summen für die Schmackhaftmachung von Stuttgart 21 aus. Da die Hoffnung zuletzt stirbt, muss man seine Meinung gegen dieses sinnlose Unternehmen immer wieder artikulieren und stattdessen die einzig geltende Alternative propagieren, die da heißt:
Kopfbahnhof 21


