Aktuelles:
Bagger steht nicht still
Das von der Bevölkerung und dem Aktionsbündnis zu Recht erwartete Zeichen eines Abriss-Stopps ist ausgeblieben. Damit fehlt für das Aktionsbündnis die Grundlage für ein ernst gemeintes, ergebnisoffenes Gespräch zwischen Projektpartnern und Gegnern...
Aus der Stadt verabschiedet
In einer von OB Schuster angesetzten Besprechung appellierten die Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Werner Wölfle, und SÖS/Linke, Hannes Rockenbauch, in aller Eindringlichkeit an OB Schuster und ihre Fraktionskollegen von CDU, SPD,...
S-Bahn-Baustellenfahrplan wird zum Dauerärgernis
Verkehrsclub fordert Entschuldigung und angemessene Entschädigung der Fahrgäste
Bund will Finanzierungvereinbarung zur Neubaustrecke aufschnüren
Kretschmann: Schon jetzt kein Geld mehr da - Droht jetzt weitere Kannibalisierung wichtiger Bahnprojekte?
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Walter Sittler pflanzt Widerstandsbaum gegen Stuttgart 21
Der bundesweit prominente und bekannte Schauspieler Walter Sittler hat im Stuttgarter Schlossgarten eine Hainbuche auf dem geplanten Baufeld von Stuttgart 21 gepflanzt. Der in Stuttgart wohnhafte Sittler will damit ein Zeichen des Widerstand gegen das unsinnige Großprojekt setzen, das unter anderem das Abholzen von 250 Großbäumen im Mittleren Schlossgarten zur Folge hätte. Sittler ruft die Bevölkerung dazu auf, sich noch stärker gegen das immer teurer werdende Prestigeprojekt zu stemmen. Die Chancen es zu kippen, sind nach den jüngsten Hiobsbotschaften über ernorme Mehrkosten groß. Unterstützt bei der Pflanzaktion wurde der Schauspieler von Aktiven des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21.
An dem gepflanzten Baum wurde eine Tafel angebracht mit der Aufschrift:
Widerstandsbaum gegen Stuttgart 21 - gepflanzt von Walter Sittler am 14.November 2009
Lieber ein gepflanzter Baum als eine hohle Versprechung
Die Bahn AG will uns mit 5000 neuen Parkbäumen locken. Dafür gäbe es gar nicht genügend Platz. Und bezahlen soll die Stadt.
Das Aktionsbündnis weist daraufhin, dass es für diese große Zahl an Bäumen schlicht und einfach keinen Platz auf den 20 Hektar neuer Parkfläche gibt, die angeblich durch Stuttgart 21 geschaffen werden. Es sei denn, man pflanzt einen dichten Stangenwald wie eine Intensivforstkultur. Alle 7,8 Meter in jede Richtung müsste ein Baum gepflanzt werden.
Geradezu unverfroren ist der Umstand, dass diese Bäume nicht der Stuttgart 21-Bauherr Bahn AG bezahlt, sondern die Stadt Stuttgart. Die Bahn ist lediglich per Planfeststellungsbeschluss verpflichtet, 292 Bäume neu zu pflanzen. Das Beispiel zeigt, dass mit allen Mitteln versucht wird, das umweltunverträgliche Großprojekt Stuttgart 21 mit einem grünen Anstriche zu versehen. Fakt jedoch ist, Stuttgart 21 zerstört den Schlossgarten und wertvolle Trockenbiotope, gefährdet die Mineralwasservorkommen, belastet das Stadtklima, erzeugt während der Bauzeit enorme Mengen Feinstaub und Lärm und ist für den umweltfreundlichen Schienenverkehr für die nächsten 80 bis 100 Jahre ein Engpass.
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