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20.6.2013 : 4:51 : +0200

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10.06.13 13:56

Stuttgart 21 im rechtlichen Niemandsland

Aktionsbündnis fordert gerichtliche Klärung


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19.02.2010 11:19 Alter: 3 Jahre

Montagsdemo gegen S21 am 22. Februar 2010 um 18 Uhr

 

Stuttgart 21 kommt durch Köln und die NBS immer mehr unter Druck

Stuttgart 21 wird immer mehr in die Zange genommen. Von der einen Seite durch die Kostensteigerungen bei der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm und von der anderen Seite durch die Konsequenzen aus dem Kölner U-Bahnbau-Pfusch.

"Wenn Bahnchef Grube glaubt, er könne nach den Kölner U-Bahnbau-Skandalen bei Stuttgart 21 weiterhin noch an den Tunnelwandstärken sparen, spart er an der Sicherheit," sagt Gerhard Pfeifer, BUND-Regionalgeschäftsführer.

Pfeifer stellt weiter fest: "Im Übrigen ist die für den Kölner U-Bahnbau-Pfusch verantwortliche Baufirma Bilfinger & Berger offiziell Mitglied im Unterstützerkreis Stuttgart 21. Bahnchef Grube wäre gut beraten die Stuttgart 21 Unterstützer mal endlich auszusortieren - wie z.B. auch die Tunnelbohrmaschinenfirma Herrenknecht AG aus Offenburg. Ansonsten besteht die Gefahr, dass der berüchtigte Kölner Klüngel in Stuttgart demnächst ein Pendant bekommt."

Die entscheidende Zangenbewegung auf Stuttgart 21 wird aber durch den anhaltenden und wachsenden Bürgerprotest ausgeübt. Das immer mehr auf Ablehnung stoßende Prestigeprojekt ist nicht gegen den überwältigenden Willen der Bevölkerung machbar.

Die Montagsdemonstration gegen Stuttgart 21 am 22. Februar - übrigens schon die Sechzehnte  - findet wie immer um 18 Uhr vor dem Nordausgang des Hauptbahnhofs statt. Es sprechen der Fernsehmoderator Hagen von Ortloff - bekannt durch die Sendung Eisenbahn-Romantik und die Stuttgarter Pfarrerin Guntrun Müller-Enßlin.